Glossar

DAS HABEN SIE SCHON MAL GEHÖRT?

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe aus unserem Arbeitsgebiet kurz erklärt!

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ​​​​​​​


A

ADR Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route - Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße
Agentur die durch die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 errichtete Europäische Chemikalienagentur ECHA.
Akteure der Lieferkette alle Hersteller, Importeure und nachgeschalteten Anwender in einer Lieferkette.
Altstoffe Stoffe, die im Altstzoffverzeichnis EINECS gelistet sind, d.h. solche, die vor dem 18.09.1981 in der EU produziert oder gehandelt wurden.

B

BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Behandelte Waren alle Stoffe, Gemische oder Erzeugnisse, die mit einem oder mehreren Biozidprodukten behandelt wurden oder denen ein oder mehrere Biozidprodukte absichtlich zugesetzt wurden. Eine behandelte Ware mit einer primären Biozidfunktion gilt als Biozidprodukt.
Bereitstellung auf dem Markt jede entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe eines Biozidprodukts oder einer behandelten Ware zum Vertrieb oder zur Verwendung im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit
Berücksichtungsgrenzwert Schwellenwert für eingestufte Verunreinigungen, Beimengungen oder einzelne Stoff- oder Gemischbestandteile, bei dessen Überschreitung diese Verunreinigungen, Beimengungen oder Bestandteile bei der Ermittlung, ob der Stoff bzw. das Gemisch eingestuft werden muss, zu berücksichtigen sind
Beschränkungen Bedingungen für die Herstellung, die Verwendung oder das Inverkehrbringen oder das Verbot dieser Tätigkeiten
BfR Bundesinstitut für Risikobewertung
Biozidprodukt -jeglicher Stoff oder jegliches Gemisch in der Form, in der er/es zum Verwender gelangt, und der/das aus einem oder mehreren Wirkstoffen besteht, diese enthält oder erzeugt, der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physikalische oder mechanische Einwirkung Schadorganismen zu zerstören, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weitörse zu bekämpfen -jeglicher Stoff oder jegliches Gemisch, der/das aus Stoffen oder Gemischen erzeugt worden ist, die selbst nicht unter den ersten Gedankenstrich fallen und der/das dazu bestimmt ist, auf andere Art als durch bloße physikalische oder mechanische Einwirkung Schadorganismen zu zersen, abzuschrecken, unschädlich zu machen, ihre Wirkung zu verhindern oder sie in anderer Weise zu bekämpfen

c

C&L Inventory Diese Datenbank enthält Informationen zur Einstufung und Kennzeichnung von angemeldeten und registrierten Stoffen, die Hersteller und Importeure übermittelt haben, einschließlich einer Liste harmonisierter Einstufungen. Die Datenbank wird regelmäßig durch neue und aktualisierte Meldungen auf den neuesten Stand gebracht.
CARACAL Competent Authorities for REACH and CLP
CAS Kurzbezeichnung für die Registry Number (RN) des Chemical Abstracts Services der American Chemical Society (ASC)
Chemiebüro bester Dienstleister zum Erstellen von Sicherheitsdatenblättern nach REACH und GHS
C.I. Colour Index
CLP Classification, Labelling and Packaging of substances and mixtures - Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen.
CMR Unter dem Begriff CMR (cancerogen mutagen reprotoxic) versteht man krebserzeugende, erbgutverändernde und fruchtbarkeitsgefährdende Stoffe der Kategorie 1 und 2.
CoRAP Community Rolling Action Plan
CSR Für Stoffe, die in Mengen ab 10 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, muss für die Registrierung neben dem technischen Dossier auch ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report, CSR) vorgelegt werden. Dieser Bericht beschreibt die Gefahren, die für Mensch und Umwelt von diesem Stoff ausgehen. Falls es sich um einen gefährlichen und/oder PBT/vPvB-Stoff handelt, sieht der Stoffsicherheitsbericht neben der Gefahrenbewertung auch eine Expositionsbeurteilung und Risikobeschreibung vor.

d

Downstream User (DU) Nachgeschalteter Anwender
DetVO Detergenzienverordnung - Verordnung (EG) Nr. 648/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 über Detergenzien

E

EINECS European inventory of existing commercial chemical substances - Europäisches Altstoffverzeichnis. Stoffe, die zwischen dem 01.01.1971 und dem 18.09.1981 im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht wurden. Diese Liste enthält etwa 100000 Substanzen.
Einfuhr physisches Verbringen in das Zollgebiet der Gemeinschaft
ELINCS European List of Notified Chemical Substances - Das alte Neustoff-Verzeichnis der EU. Dieses Unterverzeichnis hat über 4000 Einträge.
Erweitertes Sicherheitsdatenblatt ein mit den im Registrierungsprozess erstellten Expositionsszenarien im Anhang ergänztes Sicherheitsdatenblatt nennt man erweitertes Sicherheitsdatenblatt oder eSDB.
Erzeugnis Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem Maße als die chemische Zusammensetzung seine Funktion bestimmt.

F

Fachkunde Ein Sicherheitsdatenblatt muss von einer fachkundigen Person erstellt werden und die besonderen Erfordernisse des Verwenders berücksichtigen. Um die benötigte Fachkunde zu erlangen, sind eine chemische Ausbildung und/oder praktische Erfahrung erforderlich.

G

Gefahrenhinweis H-Satz - Textaussage zu einer bestimmten Gefahrenklasse und Gefahrenkategorie, die die Art und gegebenenfalls den Schweregrad der von einem gefährlichen Stoff oder Gemisch ausgehenden Gefahr beschreibt.
Gefahrenklasse Art der physikalischen Gefahr, der Gefahr für die menschliche Gesundheit oder der Gefahr für die Umwelt.
Gefahrenkategorie Die Untergliederung nach Kriterien innerhalb der einzelnen Gefahrenklassen zur Angabe der Schwere der Gefahr.
Gefahrenpiktogramm Eine grafische Darstellung, die aus einem Symbol sowie weiteren grafischen Elementen, wie etwa einer Umrandung, einem Hintergrundmuster oder einer Hintergrundfarbe, besteht und der Vermittlung einer bestimmten Information über die betreffende Gefahr dient.
GHS Globally Harmonized System of Classification, Labelling and Packaging of Chemicals - Das global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien der Vereinten Nationen ist ein weltweit einheitliches System zur Einstufung von Chemikalien sowie deren Kennzeichnung auf Verpackungen und in Sicherheitsdatenblättern.
GLP Good Laboratory Practice - die Gute Labor Praxis ist ein formaler Rahmen für die Durchführung von Sicherheitsprüfungen an Chemikalien, Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Lebensmittelzusatzstoffen und Sprengstoffen. In vielen Ländern ist die GLP gesetzlich vorgeschrieben.

H

Händler Natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die einen Stoff als solchen oder in einem Gemisch lediglich lagert und an Dritte in Verkehr bringt. Darunter fallen auch Einzelhändler.
harmonisierte Produktmeldung Europaweit vereinheitlichtes System gemäß Verordnung (EG) 2017/542 zur Übermittlung von harmonisierten Informationen für die gesundheitliche Notversorgung.
Hersteller Natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die in der Gemeinschaft einen Stoff herstellt.
Herstellung Produktion oder Extraktion von Stoffen im natürlichen Zustand.
H-Satz Hazard Statements - H-Sätze (Gefahrenhinweise) beschreiben Gefährdungen (engl. hazard), die von den chemischen Stoffen oder Gemischen ausgehen.

I

Identifizierte Verwendung Verwendung eines Stoffes als solchen oder in einem Gemisch oder Verwendung eines Gemischs, die ein Akteur der Lieferkette, auch zur eigenen Verwendung, beabsichtigt oder die ihm schriftlich von einem unmittelbar nachgeschalteten Anwender mitgeteilt wird.
Importeur Natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die für die Einfuhr verantwortlich ist.
Infocard Tool der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), das eingeführt wurde, um die technischen Informationen aus den Stoffdatenbanken der Agentur für die breite Öffentlichkeit vereinfacht zugänglich zu machen.
Inverkehrbringen Entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe an Dritte oder Bereitstellung für Dritte. Die Einfuhr gilt als Inverkehrbringen.
IUCLID International Uniform Chemical Information Database - Software-Anwendung, die jedermann (vor allem Unternehmen der Chemieindustrie und Regierungsbehörden) zur Verfügung steht, um Daten über gefahrenbezogene Eigenschaften von chemischen Stoffen zu erfassen, zu speichern, zu pflegen und auszutauschen.
IUPAC International Union of Pure and Applied Chemistry - die Internationale Union für reine und angewandte Chemie gibt Empfehlungen zu Nomenklatur, Symbolen, Terminologie, standardisierten Messmethoden, Werten für molare Massen der chemischen Elemente in natürlicher Isotopengemisch-Zusammensetzung und viele andere Themen in Bereichen der Chemie.

J

Joint Submission gemeinsame Einreichung. Alle Unternehmen, die denselben Stoff registrieren, müssen sich auf die Daten für ihre gemeinsame REACH-Registrierung einigen. Hierfür sind alle Mitregistranten gemeinsam verantwortlich.

K

Kandidatenliste Kurzform für Liste der für eine Zulassung in Frage kommenden besonders besorgniserregenden Stoffe vom Englischen Candidate List of Substances of Very High Concern for Authorisation.
KMU Kleine und mittlere Unternehmen ist die Sammelbezeichnung für Unternehmen, die definierte Grenzen hinsichtlich Beschäftigtenzahl, Umsatzerlös oder Bilanzsumme nicht überschreiten.
Konzentrationsgrenzwert Schwellenwert für eingestufte Verunreinigungen, Beimengungen oder einzelne Stoff- oder Gemischbestandteile, dessen Erreichen eine Einstufung des Stoffes bzw. Gemisches nach sich ziehen kann.
Kosmetische Mittel Stoffe oder Gemische, die dazu bestimmt sind, äußerlich mit den Teilen des menschlichen Körpers (Haut, Behaarungssystem, Nägel, Lippen und äußere intime Regionen) oder mit den Zähnen und den Schleimhäuten der Mundhöhle in Berührung zu kommen, und zwar zu dem ausschließlichen oder überwiegenden Zweck, diese zu reinigen, zu parfumieren, ihr Aussehen zu verändern, sie zu schützen, sie in gutem Zustand zu halten oder den Körpergeruch zu beeinflussen.

L

Lieferant Hersteller, Importeur, nachgeschalteter Anwender oder Händler, der einen Stoff als solchen oder in einem Gemisch oder ein Gemisch in Verkehr bringt.

M

M-Faktor Multiplikationsfaktor. Er wird auf die Konzentration eines als akut gewässergefährdend, Kategorie 1, oder als chronisch gewässergefährdend, Kategorie 1 eingestuften Stoffes angewandt und wird verwendet, damit anhand der Summierungsmethode die Einstufung eines Gemisches, in dem der Stoff vorhanden ist, vorgenommen werden kann. Besonders umweltgefährdende Stoffe werden so verstärkt in die Berechnung mit einbezogen.
Monomer Ein Stoff, der unter den Bedingungen der für den jeweiligen Prozess verwendeten relevanten polymerbildenden Reaktion imstande ist, kovalente Bindungen mit einer Sequenz weiterer ähnlicher oder unähnlicher Moleküle einzugehen.

N

Nachgeschalteter Anwender Natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die im Rahmen ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit einen Stoff als solchen oder in einem Gemisch verwendet, mit Ausnahme des Herstellers oder Importeurs. Händler oder Verbraucher sind keine nachgeschalteten Anwender.
Nanomaterial Ein unlösliches oder biologisch beständiges und absichtlich hergestelltes Material mit einer oder mehreren äußeren Abmessungen oder einer inneren Struktur in einer Größenordnung von 1 bis 100 Nanometern.
NOAEL No Observed Adverse Effect Level - toxikologischer Endpunkt in der Toxizitätsbestimmung, bei dem kein schädigender Effekt mehr feststellbar ist.
NOEC No observed effect concentration - Konzentration, bei der kein schädigender Effekt mehr feststellbar ist.
NOEL No observed effect level - Dosis, bei der kein Effekt mehr feststellbar ist.

O

OECD Organization for Economic Cooperation and Development - Internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

P

PBT Persistent, Bio-Accumulative and Toxic - Persistent, bioakkumulierbar und toxisch. Stoffe mit persistenten, bioakkumulierenden und toxischen Eigenschaften.
Phase-in-Stoff Stoff, der mindestens einem der folgenden Kriterien entspricht: 1. der Stoff ist im Europäischen Verzeichnis der auf dem Markt vorhandenen chemischen Stoffe (EINECS) aufgeführt, 2. der Stoff wurde in der Gemeinschaft oder in den am 1. Januar 1995, am 1. Mai 2004 oder am 1. Januar 2007 der Europäischen Union beigetretenen Ländern hergestellt, vom Hersteller oder Importeur jedoch in den 15 Jahren vor Inkrafttreten dieser Verordnung nicht mindestens einmal in Verkehr gebracht, vorausgesetzt, der Hersteller oder Importeur kann dies durch Unterlagen nachweisen, 3. der Stoff wurde in der Gemeinschaft oder in den am 1. Januar 1995, am 1. Mai 2004 oder am 1. Januar 2007 der Europäischen Union beigetretenen Ländern vom Hersteller oder Importeur vor dem Inkrafttreten dieser Verordnung in Verkehr gebracht und galt als angemeldet im Sinne von Artikel 8 Absatz 1 erster Gedankenstrich der Richtlinie 67/548/EWG in der Fassung von Artikel 8 Absatz 1 aufgrund der Änderung durch die Richtlinie 79/831/EWG, entspricht jedoch nicht der Definition eines Polymers nach der vorliegenden Verordnung, vorausgesetzt, der Hersteller oder Importeur kann dies durch Unterlagen nachweisen, einschließlich des Nachweises, dass der Stoff von einem Hersteller oder Importeur zwischen dem 18. September 1981 und dem 31. Oktober 1993 in Verkehr gebracht wurde
PNEC Predicted No-Effect Concentration - Vorhergesagte Konzentration, bei der kein Effekt auftritt. Wert, der eine aus den ökotoxikologischen Prüfungen abgeleitete, errechnete Stoffkonzentration in einem Umweltmedium bezeichnet (Wasser, Boden, Luft, etc.). Oberhalb dieser Konzentrationen können schädliche Wirkungen auf Organismen nicht ausgeschlossen werden. In der Regel werden für die Berechnung Daten aus den Prüfungen zur Algen-, Daphnien- oder Fischtoxizität herangezogen.
Polymer Stoff, der aus Molekülen besteht, die durch eine Kette einer oder mehrerer Arten von Monomereinheiten gekennzeichnet sind. Diese Moleküle müssen innerhalb eines bestimmten Molekulargewichtsbereichs liegen, wobei die Unterschiede beim Molekulargewicht im Wesentlichen auf die Unterschiede in der Zahl der Monomereinheiten zurückzuführen sind.

Q

QSAR Quantitative Structure-Activity Relationship - Quantitative Struktur-Wirkungs-Beziehung. QSAR beschreibt die Erstellung einer quantitativen Beziehung zwischen einer pharmakologischen, chemischen, biologischen, physikalischen Wirkung eines Moleküls mit seiner chemischen Struktur.

R

REACH Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction - Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH), zur Schaffung einer Europäischen Chemikalienagentur, zur Änderung der Richtlinie 1999/45/EG und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 793/93 des Rates, der Verordnung (EG) Nr. 1488/94 der Kommission, der Richtlinie 76/769/EWG des Rates sowie der Richtlinien 91/155/EWG, 93/67/EWG, 93/105/EG und 2000/21/EG der Kommission
Registrant Hersteller oder Importeur eines Stoffes oder Produzent oder Importeur eines Erzeugnisses, der ein Registrierungsdossier für einen Stoff einreicht.
Registriernummer 18-Stellige Nummer, die einem Stoff und dem zugehörigen Registranten im Rahmen der Registrierung zugeordnet wird.
Registrierung Jeder Hersteller oder Importeur, der seine in den Geltungsbereich der REACH-Verordnung fallenden Stoffe in Verkehr bringen will, muss diese Stoffe bei der ECHA registrieren. Dazu muss er ein Registrierungsdossier einreichen.
RoI Registry of Intentions - Verzeichnis der Absichtserklärungen

S

Sachkunde Sachkunde gem. §11 ChemVerbotsV - wer bestimmte Stoffe und Gemische an Dritte abgeben möchte, muss nachweisen, dass er die dafür notwendige Sachkunde besitzt. Dazu muss eine Prüfung bei den zuständigen Behörden abgelegt werden.
SDB Sicherheitsdatenblatt
Sicherheitshinweis Textaussage, die eine (oder mehrere) empfohlene Maßnahme(n) beschreibt, um schädliche Wirkungen aufgrund der Exposition gegenüber einem gefährlichen Stoff oder Gemisch bei seiner Verwendung oder Beseitigung zu begrenzen oder zu vermeiden.
SIEF Substance Information Exchange Forum - Forum zum Informationsaustausch über Stoffe im Rahmen des Registrierungsprozesses.
Signalwort Ein Wort, das das Ausmaß der Gefahr angibt, um den Leser auf eine potenzielle Gefahr hinzuweisen. Dabei wird, je nach Größe der Gefahr, zwischen den zwei Signalwörtern "Achtung" und "Gefahr" unterschieden.
Stoff Chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschließlich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ohne Beeinträchtigung seiner Stabilität und ohne Änderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden können.
SVHC Substances of Very High Concern - besonders besorgniserregende Stoffe sind chemische Verbindungen (oder Teil einer Gruppe von chemischen Verbindungen), welche nach der REACH-Verordnung mit besonders gefährlichen Eigenschaften identifiziert worden sind. Diese Stoffe können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen oder auf die Umwelt haben. Die Auflistung einer Substanz als SVHC durch die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) ist der erste Schritt für die Zulassung und Beschränkung von Chemikalien.

T

TDG Technical guidance document - Technischer Leitfaden
Technisches Dossier Die Hauptbedeutung dieses Begriffs im Kontext von REACH ist eine Dokumentation, die alle nach Artikel 10 Buchstabe a) für die Registrierung benötigten Informationen enthält. Für technische Dossiers wird das Format IUCLID verwendet.

U

UFI Unique Formula Identifier-eindeutiger Rezepturidentifikator

V

vPvB very persistant, very bioaccumulative - sehr persistent, sehr bioakkumulierend. Ein vPvB-Stoff ist ein chemischer Stoff, der sehr persistent und sehr bioakkumulierend ist gemäß den Kriterien im Anhang XIII der REACH-Verordnung nach Artikel 57e.
VOC Volatile Organic Compound - Flüchtige organische Verbindung

W

Warenbegleitpapiere Warenbegleitpapiere (Englisch shipping documents) sind in der Logistik sämtliche Dokumente, die aufgrund der Lieferbedingungen beim Transport zum Frachtgut gehören.
Wiederverkäufer Händler

X

xml-Dateiformat Dateiformat zur Übermittlung von Produktmeldungen gemäß Verordnung (EG) 542/2017 an das Bundesinstitut für Risikobewertung

Y

Yttrium Yttrium [ˈʏtri̯ʊm] ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Y und der Ordnungszahl 39. Es zählt zu den Übergangsmetallen sowie den Seltenerdmetallen, im Periodensystem steht es in der 5. Periode sowie der 3. Nebengruppe, bzw. der 3. IUPAC-Gruppe oder Scandiumgruppe. Yttrium ist nach dem ersten Fundort, der Grube Ytterby bei Stockholm, benannt, wie auch Ytterbium, Terbium und Erbium.

Z

Zuständige Behörde Die von den Mitgliedstaaten zur Erfüllung der Pflichten aus der REACH-Verordnung eingerichtete/n Behörde/n bzw. Stellen. In Deutschland übernimmt diese Aufgaben die BAuA.